Raßmann-Orgel (1845)
Ev. Kirche Eschbach, Usinger Straße/Ecke Bachstraße, 61250 Usingen/Eschbach

Raßmann-Orgel

Daniel Raßmann (1790–1864), ein Schüler Johann Conrad Bürgys, begründete 1820 eine Orgelbau-Werkstatt, die unter dem Namen „Orgelbau Hardt“ bis heute in Möttau existiert. Die Orgel in Eschbach ist die größte erhaltene Raßmann-Orgel. Anlass des Orgelbaus 1845 war der gleichzeitige Neubau der Pfarrkirche; am 7. Januar 1846 wurden Kirche und Orgel gemeinsam ihrer Bestimmung übergeben. Instrument und Raum sind klanglich und optisch eng aufeinander bezogen, so dass sich die Eschbacher Kirche mit ihrer Orgel in einem in sich geschlossenen Gesamteindruck präsentiert. Charakteristisch für den Stil Raßmanns sind sehr differenziert angelegte Flötenregister. Die 1995/96 aufwendig sanierte Orgel gilt als eines der wichtigsten Instrumente romantischen Orgelbaus in der Region

Disposition (PDF)


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